Это ещё сентябрьский Бенедикт.
А вот свет.... И он уже серебряный.



И интервью для журнала Bild

Benedict Cumberbatch wirft sich im rot-schwarzen Holzfäller-Hemd auf die Couch. Da liegt und gähnt der Oscar-Favorit.

Genial spielt er das geheime Genie, das den Zweiten Weltkrieg gewann – im Psycho-Thriller „The Imitation Game“ (Kinostart: 22.01.).

► Benedict Cumberbatch (38) ist der Weltstar von morgen. Sein größter Fan: Harrison Ford (71!) Er ist „Sherlock“, der Bösewicht von „Star Trek“, der Drache von „Hobbit“, etc.

► Privat ist er Brite und Gentleman. Seine Hochzeit hat er in einer Kleinanzeige in der „Times“ angekündigt (er wird Vater). In England ist er ein Superstar. Die Welt wird ihn kennen lernen.

► Er ist schlank, schnell, schlaksig, relaxed. Er hat die tiefe, warme Stimme eines ernsten Teddybären. Er liebt Uhren (Omega), Landleben, Motorräder, Pubs, London.

BILD: Sie spielen Alan Turing († 41), das vergessene Genie, das durch die Entschlüsselung des Nazi-Codes vielleicht den Zeiten Weltkrieg gewonnen hat?
Seine Stimme wird fast schrill: „Einer der größten Köpfe des Jahrhunderts. Aber kaum einer kennt ihn. Er war der Vordenker des modernen Computers. Weil er die deutsche Chiffrier-Maschine ,Enigma‘ geknackt hat, konnten die Alliierten den Krieg gewinnen! Das hat Churchill gesagt. Aber 51 Jahre lang war das ein Staats-Geheimnis.“

Sind Sie auch ein Computer-Freak?
Er lacht: „Nein! Ich versuche, mich dem zu entziehen. Ein iPhone und ein Laptop sind geniale Dinge – aber auch gefährlich. Wir verstehen sie noch gar nicht richtig. Und du wirst durchsichtig. Ich benutze Computer beruflich. Klar auch Handys. Aber am liebsten lebe ich offline.“

Wie ist der Mensch hinter dem Star?
„Ich bin geborener Krebs und auch von Natur so – liebend, beschützend, streng. Aber ich bin auch ein Träumer, bisschen irre, zurückhaltend. Nie würde ich twittern oder auf Facebook posten.“

Was macht Sie glücklich?
„Ich liebe das Land, das Meer, meine Lieblingszeit ist die Morgen-Dämmerung.“

Der Preis des Ruhms?
„Meine Eltern waren beide auch Schauspieler, sie hatten es viel schwerer als ich. Ich liebe meinen Job und kann davon leben. Fantastisch! Seit ich Sherlock Holmes spiele, werde ich natürlich in London erkannt. Aber ich habe einen Trick: Ich blicke über die Menschen hinweg auf ein fernes Ziel und gehe sehr schnell. Ein Schal ist meine Maske. Ich versuche mich unsichtbar zu machen, mitten unter den Menschen. Aber ich habe den schönsten Job der Welt.“

Er ist nicht schön, aber magnetisch. Ein länglich-spitzes Gesicht. Ein bisschen wie das Faultier Sid aus „Ice Age“. Kleine, enge, intensive, blaue Augen: „Ich glaube, dass man in den Augen die Seele sieht. Ich blicke Menschen immer zuerst in die Augen.“

Sie haben Millionen Frauen-Fans, die sich „Cumber-Bitches“ nennen. Fühlen Sie sich als Sex-Symbol?
Er lacht: „Nein!“

★★★
Er ist ein Optimist. Ein Minimalist. Ein Buchwurm (Lieblingsbuch: „Fänger im Rocken“). Internats-Zögling (Elite-Schule Harrow – wie Churchill).

Was treibt Sie an?
„Jeder Film ist ein neues Leben. Ich versuche, große Menschen menschlich zu machen. Wir haben alle Fehler, Spleens, Schwächen und Stärken, das Leben ist eine menschliche Komödie und Tragödie. Alan Turing war ein Jahrhundert-Genie – und homosexuell. Unter Gefängnis-Drohungen ließ er sich chemisch kastrieren, nur um weiter forschen zu können. Das trieb ihn mit 41 in den Tod! Das ist doch Wahnsinn!“

Vermutlich: Selbstmord mit Zyankali in einem Apfel.

Er schlüpft in seine Belstaff-Lederjacke. „Am liebsten fahr’ ich mit dem Motorrad übers Land und durch die City.“ Ein Gefühl der Freiheit.

Er ist eine Art Ritter.


интервью на английском